|
Küstenfunkstelle Norddeich Radio - Zeittafel 1905 bis 1926
|
|
Datum
|
Ereignis
|
|
1905
|
Marconi-Funkenstation Borkum lehnt Annahme des “Kaisertelegramms” ab
|
|
15.09.1905
|
Kaiserliches Postamt Norden erwirbt Gelände zum Bau einer Küstenstation von 3,5 ha für 16422,60 Mark
|
|
Nov. 1905
|
Beginn des Aufbaus der Küstenstation Norddeich
|
|
April 1906
|
Reichweitenversuche mit dem Kreuzer “München” über zwei Sender erfolglos, keine Abnahme der Sender
|
|
20.03.1907
|
Reichweitenversuche mit dem Kreuzer “Vineta” mit verbesserter Anlage, erfolgreich, Abnahme der Sender
|
|
01.05.1907
|
Aufnahme des Funkverkehrs mit Schiffen der Kaiserlichen Marine
|
|
01.06.1907
|
Aufnahme des Funkverkehrs als Küstenstation für den öffentlichen Verkehr, Rufzeichen: KND (Dieses Datum ist auch massgebend gewesen für alle Jubiläen von Norddeich Radio)
|
|
26.07.1907
|
Einrichtung eines Zeitungsdienstes
|
|
01.07.1908
|
600 m - Welle für den öffentlichen Funkverkehr für Norddeich, Hör- und Schreibempfang
|
|
08.02.1909
|
Zeitungsdienst gebührenpflichtig, 200,- Mark je Reise
|
|
29.03.1909
|
600 m - Welle nur noch Hörempfang
|
|
06.01.1910
|
Norddeich wird “selbstständige, nicht etatmäßige Telegraphenanstalt”, Leiter: Wilhelm Claussen, Telegr.-Sekretär
|
|
21.03.1910
|
Aufnahme des Zeitzeichendienstes
|
|
Sommer 1910
|
Neues, einstöckiges Gebäude für die Sendeeinrichtungen der Küstenstation Norddeich errichtet
|
|
01.02.1911
|
2,5 KW- und 10 KW Tonfunkensender in Betrieb
|
|
13.09.1912
|
4 KW Poulsen-Lorenzsender in Betrieb, bei ersten Sprechfunkversuchen werden Reichweiten bis zu 40 Km erziehlt
|
|
Jan. 1913
|
Funkverkehr über Terschelling hinaus nur auf der 1800 m Welle erlaubt
|
|
01.07.1913
|
Londoner Funktelegraphenvertrag: Marconi-Monopol aufgehoben, Bord- und Küstenstationen unterschiedlicher Systeme verkehren miteinander, Norddeich erhält das Rufzeichen KAV für KND
|
|
01.08.1914
|
Küstenstation Norddeich durch Kommando der Kaiserlichen Marine besetzt
|
|
01.09.1914
|
Telegrammverkehr mit der Gesandtschaft in Madrid über die Funkstation Carabanchel bei Madrid
|
|
09.01.1916
|
Abgabe des Telegrammverkehrs für die Gesandtschaft in Madrid an die Heeresfunkstelle Könings Wusterhausen
|
|
06.04.1916
|
Abgabe der Aufgaben von Norddeich an die Funkstelle Brügge
|
|
12.04.1919
|
Küstenstation Norddeich und Heeresfunkstelle Königs Wusterhausen werden “Hauptfunkstellen”
|
|
Mai 1919
|
Küstenstation Norddeich wird dem Funkbetriebsamt Berlin unterstellt. Wiederaufnahme “der funkelektrischen Übermittlungen im öffentlichen Verkehr” auf der 600 m und 1800
m Welle mit einem 10 KW Tonfunksender, einem 4 KW Poulsensender und dem ersten 1 KW Röhrensender (ARS U-Boot-Sende)
|
|
Mitte 1919
|
Funkdienst-Personal auf acht Mitarbeiter erhöht mit 4-tägigem Nachtdienst bei doppelter Dienstschichtbesetzung
|
|
06.10.1920
|
Funkmündliche Verbreitung eines Wetterberichtes über einen 1 KW Röhrensender
|
|
21.09.1922
|
Nach erfolgreichen Versuchen auf der Langwelle mit der “Cap Polonio”/DEA wird der “öffentliche Seefunkverkehr für große Entfernungen” zugelassen, 2050 m
Welle / Schiffswelle, 2250 m Welle / Hauptfunkstelle
|
|
02.02.1923
|
Vorläufige Empfangsanlage in Westgaste betriebsfertig
|
|
10.02.1924
|
Empfangsanlage Westgaste betriebsfertig, Empfangs- und Sendeanlagen jetzt völlig getrennt
|
|
Juni 1924
|
Erfolgreiche Telephonieversuche auf der Langwelle
|
|
01.08.1924
|
Verbreitung von Ozean-Wettermeldungen auf der Langwelle
|
|
15.10.1924
|
Aufnahme des Blindfunks für Schiffe, täglich 1 Uhr, 13,15 Uhr und 22 Uhr auf 2290 m
|
|
01.01.1925
|
Drei fast 150 m hohe, im Bau befindliche Türme werden vom Nordweststurm bei der Sendefunkstelle Norddeich umgeworfen
|
|
20.10.1926
|
Erster Kurzwellensender bei Norddeich auf 68 m Welle in Betrieb, zwei vom Telegraphischen Reichsamt Berlin bereitgestellte überholte Empfänger für Kurzwellen- empfang in Westgaste zur
Verfügung. Kurzwellenversuche mit der “Cap Polonio”/DEA auf der 36 m Welle bis einen Tag vor Montevideo, später bis Buenos Aires
|