Küstenfunkstelle Norddeich Radio - Zeittafel 1947 bis 1956

Datum

Ereignis

06.02.1947

Versuchsweiser Verkehr des Überseefunkdienstes mit Südamerika durch Norddeich Radio

01.11.1947

Offizielle Verkehrsaufnahme des Überseefunkdienstes mit Argentinien, Brasilien, Chile, Venezuela und Peru durch Norddeich Radio

18.05.1948

Wiederaufnahme des Seefunkdienstes auf der Kurzwelle durch Norddeich Radio

11.10.1948

Der Überseefunkdienst wird bei Norddeich Radio eingestellt und an die Überseefunkstellen Lüchow / Elmshorn zurückgegeben

01.11.1948

Übergabe des Großrundfunksenders Osterloog an den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR)

22.11.1948

Wiederaufnahme des Mittel- und Grenzwellenfunkverkehrs durch Norddeich Radio

08.01.1949

Sammelanrufe auf der Grenzwelle 2395 kHz

01.05.1949

Uneingeschränkter Sprechseefunkdienst für Teilnehmer in der Bizone (british/amerikanisches Besatzungsgebiet)

01.06.1949

Einführung gebührenfreier Funkarztgespräche.
Erster Funkarzt für Norddeich Radio: Dr. Winter, Emden

01.08.1949

Wiederaufnahme des einseitigen Funktelegraphenverkehrs für Seefunkstellen

02.11.1949

Wiederaufnahme von Schiffsbrieftelegrammen (SLT)

15.01.1950

Aufhebung der Peilfunkstelle Norderney Gonio/DAM, Übernahme dieses Dienstes durch die Peilfunkstelle Norddeich Gonio/DAQ inUtlandshörn

23.02.1950

Umstellung der programmierten Mittel- und Grenzwellenaussendungen von 445/2395 kHz auf 131/4400 kHz
(die Langwelle 131 kHz = sehr gute Frequenz für Seegebiet um Island)

09.03.1950

Änderung der Frequenz 445 kHz in 444 kHz

15.03.1950

Änderung der Peilfrequenz 375 kHz in 410 kHz

19.04.1950

Überleitungsamt Bremen für die Vermittlung von Seefunkgesprächen über Norddeich Radio zuständig

15.07.1950

Wiederaufnahme der Aussendung eines Zeitzeichens

01.12.1950

CQ-Schiffspresse, herausgegeben vom Bundespresseamt in Bonn, wird verbreitet

25.12.1950

Seefunkgespräche über Norddeich Radio zum erstenmal im Hafenkonzert des NWDR Hamburg

Febr. 1951

Erstmals über 1000 gebührenpflichtige Seefunkgespräche über Norddeich Radio (genau 1044)

16.04.1951

Neues Maschinenhaus bei der Sendefunkstelle Norddeich in Betrieb, 1 MAN- und
1 Deutz-Diesel mit zusammen 900 PS

01.05.1952

Umwandlung des Hauptfunkstelle Norddeich Radio in ein Funkamt Norddeich Radio

23.03.1952

Umstellung des Peilfunkdienstes von Goniometer auf U-Adcock-Anlagen; Mittelwelle mit Funkbeschickung

15.02.1953

Umstellung des Peilfunkdienstes von Goniometer auf U-Adcock-Anlagen, Grenzwelle mit Funkgeschickung

01.05.1953

Die Not- und Anruffrequenz 1650 kHz wird durch 2182 kHz, 1772 kHz wird durch 2023 kHz ersetzt, Sprechwege bei Norddeich Radio auf Grenzwelle jetzt 2023/2614 kHz udn 2491/1799 kHz

14.05.1953

Die Aussendung der CQ - Schiffspresse wird eingestellt

01.07.1953

Änderung der Sprechseefunkfrequenzen von 4 MHz / 22 MHz

15.08.1953

Die Langwelle 131 kHz wird durch 125 kHz ersetzt

01.09.1953

Neue Anruf- und Arbeitsfrequenzen für den Kurzwellen- Telegraphieseefunkdienst

15.02.1954

Wiederaufnahme der Aussendung einer Schiffspresse im Auftrag des Verbandes Deutscher Reeder, vom “Hamburger Abendblatt” redigiert

24.08.1955

Verlegung der Empfangsfunkstelle im Fernmeldedienstgebäude Utlandshörn vom Erdgeschoss in das Dachgeschoss.
Bauvorhaben: Erneuerung der Empfangsfunkstelle Utlandshörn

01.08.1956

Wiederaufnahme der Aussendung eines Ozeanfunkwetters (OWX) auf 125 kHz

01.11.1956

Neue Rufzeichen für den Sprechseefunkdienst auf Kurzwellen: DAJ, DAK

13.11.1956

Einführung des Telegraphen-Amtswähldienstes bei Norddeich Radio