Küstenfunkstelle Norddeich Radio - Zeittafel von 1979 bis 1998

19.01.1979

Auf UKW Bezeichnung “Kanal” für Sprechweg offiziell eingeführt

22.01.1979

Versuchsweise Aufnahme des Überseefunkdienstes in Utlandshörn

08.02.1979

Exklusiver Telexvermittlungsplatz (40199) bei der Telex-Auslandsvermittlungsstelle Frankfurt am Main für den Funkfernschreibverkehr ins Ausland über Norddeich Radio in Betrieb

04.12.1979

Umstellung der Selektivrufnummer für den Funkfernschreibdienst bei Norddeich Radio von 38461 auf 1.02840

01.02.1980

Rufzeichenreihe Y2AA bis Y9ZZ für die Deutsche Demokratische Republik;
Rügen Radio für den Telegraphieseefunkdienst statt DHS nun Y5M, für den Sprechfunkdienst auf GW=Y5D, UKW=Y5G, KW=Y5P als Rufzeichen

01.03.1980

Schiffsfunkstellen des Rheinfunkdienstes können am UKW-Seefunkdienst teilnehmen, Seefunkstellen können am Rheinfunkdienst über Koblenz Radio teilnehmen

08.09.1980

Seefunkdienst über Satelliten:
Funkgespräche und Funktelexverbindungen von und nach Schiffen im Atlantik, Pazifik und indischen Ozean; MARISAT-Funkgespräche Atlantik und Pazifik 99,- DM, indischer Ozean 108,- DM; MARISAT-Funktelex Atlantik und Pazifik 47,70 DM, indischer Ozean 57,90 DM Gebühr für 3 Minuten

30.09.1980

Amateurfunk neben einer Seefunkstelle an Bord eines Schiffes mit Sondergenehmigung des Fernmeldeamts 6 Hamburg zulässig

12.12.1980

Um 12:12 Uhr auf 12 MHz erstes kommerzielles Seefunkgespräch auf Kurzwelle über einen neuen Vermittlungsplatz in Utlandshörn durchgeführt

01.01.1981

Im internationalen Telegrammdienst gelten 10 Schriftzeichen als 1 Gebührenwort für den Namen der Seefunkstelle, der Küstenfunkstelle und des Bestimmungsortes

01.04.1981

Ausländische Seefunkstellen nehmen am AMVER - Dienst über Norddeich Radio teil

01.04.1981

In allen Verkehrsbeziehungen gilt: 10 Schriftzeichen = 2 Gebührenwort

01.07.1981

Hörbereitschaft im Funkfernschreibdienst auf Kurzwellen (16 DCF), Direktanrufverfahren nach eigener Planung und Aufbau durch eigene Mitarbeiter

16.11.1981

Inbetriebnahme der gesamten neuen Technik und der Arbeitsplätze im Anbau zum  Fernmeldedienstgebäude der Empfangsfunkstelle in Utlandshörn

01.01.1982

Mittlere Greenwichzeit (MGZ) durch die Definition “Coordinated Universal Time” (UTC) ersetzt
Umbenennung der Sendearten aufgrund der Funkverwaltungskonferenz, Genf 1979
Nur noch die Sendearten R3E (vorher A3A) und J3E (vorher A3J) im Sprechfunkdienst auf Grenzwellen zugelassen
Änderung der Grenzwellenfrequenz 2800 kHz in 2799 kHz (2. Grenzwellensprechweg)

02.01.1982

Einführung des Anrufverfahrens auf Arbeitskanälen im UKW-Sprechseefunkdienst bei Norddeich Radio

01.05.1982

Norddeich Radio 75 Jahre Küstenfunkstelle

01.06.1982

Norddeich Radio 75 Jahre im öffentlichen Seefunkdienst, erstes Rufzeichen KND

31.12.1994

Abschaltung des Peilers,
gepeilt werden konnte auf den Frequenzen Mittel-, Grenz- und Kurzwellen

31.12.1995

Abschaltung der Seenotfrequenz 500 kHz (Telegraphie)
Übernahme der Seenotbeobachtung für die Deutsche Bucht durch dänische Küstenfunkstellen

im Jahre 1996

Übernahme aller Techniken der UKW-Küstenfunkstellen von Nord- und Ostsee durch Norddeich Radio und damit Abschaltung/Schließung der bis dahin mit Personal besetzten übrigen Küstenfunkstellen

31.12.1996

Abschaltung der Seenotfrequenz 2182 kHz,
Übernahme der Seenotbeobachtung für die Deutsche Bucht durch dänische Küstenfunkstelle, gleichzeitig Einstellung der Gesprächsvermittlung auf Grenzwelle

20.09.1996

Einstellung der Kurzwellen - Morsetelegrafie

30.11.1996

Einstellung der Kurzwellen - Telefonie

21.12.1997

Einstellung SITOR (Funktelex)
damit endgültige Abschaltung der Sendefunkstelle Osterloog

im Jahre 1998

wird die Technik “Seenot - UKW-Kanal 16 (156,8 MHz)” an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen umgesetzt, damit Abschaltung aller UKW-Frequenzen / Sprechfunkkanäle

Ende 1998

das endgültige AUS des Seefunks in Deutschland